Künstlerische Leiterin

Clarry Bartha

Die in Schweden geborene Sopranistin Clarry Bartha studierte Gesang am Santa Cecilia Conservatorium in Rom, an dem sie ein Diplom und Master in Oper erhielt. Ein weiteres Masterstudium folgte in Kammermusik an der Accademia Santa Cecilia.

Sie erhielt den ersten Preis beim Gesangswettbewerb „Beniamino Gigli“ in Macerata und „Vincenzo Bellini“ in Catania.

Clarry Bartha debütierte am Hof des Theaters Drottningholm in Stockholm in der Rolle der Donna Anna und spielte in ganz Europa noch in weiteren Mozart-Rollen, wie die der Gräfin, Fiordiligi und Arminda. Zwischen 1987 und 1994 war sie festes Mitglied des Ensembles der Oper Frankfurt, an dem sie Rollen wie die der Marschallin, Rusalka, Desdemona, Tatiana, Fiordiligi, Arminda und Elsa sang.

Sie wurde an die wichtigsten Opernhäuser der Welt eingeladen, darunter das Theatre Royal de la Monnaie/ Bruxelles, Palais Garnier/ Paris, Opera Bastille/ Paris, Teatro dell Ópera/ Rome, Covent Garden London, Welsh National Opera/ Cardiff, Marseille, Montpellier, Nancy, Catania, Stockholm, Bologna, Genoa, La Scala die Milano, Linz, Innsbruck, Berlin, Leipzig, Nürnberg und Düsseldorf.

In Zusammenarbeit mit den wichtigen europäischen Orchestern entstanden Aufnahmen und Filme, darunter Les Danaides (Salieri,EMI), Guenter von Schwarzburg (Holzbauer,Naxons), Tchaikovskis´s women(C. Nupen- Teilnahme und Aufnahme –Dir. Ashkenazy), RAI Italiana, BBC, Radio France, Sveriges Radio, HR, Bayrischer Rundfunk, NDR und WDR.

Zu den Dirigenten zählen unter anderem G. Bertini, A. Jordan, G.-L. Gelmetti, G. Sinopoli, M. Wigglesworth, W. Sawallisch, W. Ashkenazy, N. Jäärvi, D. Bernet., F. Ventura and O. Ceatani, M. Honeck, G. Albrecht, A. Pappano, J. Fürst, J.-L. Cobus, I. Pallo, M. Boder und H. Wallat.

Zu den bekanntesten Regisseuren zählten unter anderem G. Järvefeldt, R. Noelte, G. Vick, D. Alden,N. Brieger, S. Winge, L. Cavani, N. Lehnhof, B. Fassbaender, W. Decker, H. Wernicke, R. Wilson, B. Klimek oder C. Nel.

Weiterhin sang sie Rollen wie Jenufa (Küsterin), Katja Kabanowa von L. Janacek, Salomé, Die Frau ohne Schatten (Färberin) von R. Strauss, Tristan und Isolde von R. Wagner und Tosca von G. Puccini, sowie Lady MacBeth von Mzensk von D. Schostakovich.

In 2012, sang sie nach einer, aus persönlichen Gründen, längeren Pause, die Adelaide in Richard Strauss´ Oper Arabella an der Oper Frankfurt und der Oper Nürnberg.

2013 folgte „Brünnhildes Gesang“ aus Wagners Oper „Götterdämmung“ in Christchurch Neuseeland. Danach folgten Masterclasses in Australien/Neuseeland. Im gleichen Jahr gab sie ihr Debüt als Kabanicha in L. Janacek´s Oper Katja Kabanova unter der Regie von Brigitte Fassbaender am Staatstheater Regenburg.

2014 kreierte sie einen Chanson- Abend mit weiteren sieben Musikern unter dem Titel „Was war, was ist, was bleibt“.

Clarry Bartha gründete mit Prof. Reiner Schmidt den Förderkreis Bronnbacher Klassik und übernahm nach dessen Tod 2011 den Vorsitz und die künstl. Leitung.

Seit 1998 organisiert sie jährlich die Konzertreihe „Konzert zum Sonnenuntergang“ für die Stadt Boxberg.