Rückblick

Gewinner DEBUT 2002 - 2014

Strahlende Siegerin von DEBUT 2016 Jihyun Lee

Den 1. Preis, die goldene Viktoria und damit ein Preisgeld von 10 000 Euro, erhielt, sicher auch zur Freude des Publikums, die Sopranistin aus Südkorea Jihyun Lee. Denn sie hatte in allem überzeugt, stimmlich wie auch durch sinnvolle Gestaltung und ihre Ausstrahlung.

Der 2. Preis, verbunden mit einem Preisgeld von 5.000 Euro, ging an den Tenor Seungju Bagh.Über die bronzene Viktoria und eine Prämie von 2.500 Euro freute sich überschwänglich der strahlende Countertenor Jungkwon Jang.

500 Euro erhielten:

Jerica Steklasa, Slowenien, Marie-Pierre Roy, Frankreich und die südkoreanische Sopranistin Irina Jae-Eun Park.

 

 

 

Adriana Ferfecka hat DEBUT 2014 gewonnen

Adriana Ferfecka

Die Goldene Viktoria, verbunden mit einem Preisgeld von 10.000 Euro überreichte der Initiator des Wettbewerbs Dr. Manfred Wittenstein an eine strahlenden Adriana Ferfecka. Sie hatte in allen vier Wettbewerbskategorien gleichermaßen überzeugt: Stimmlich, technisch, in der Auswahl der Stücke und der künstlerischen Gestaltung – insgesamt der stimmigste Vortrag.

247 junge Sängerinnen und Sänger aus 44 Nationen hatten sich beworben. Am Ende waren es sechs Nachwuchstalente, die sich beim großen Finale des 7. Europäischen Gesangswettbewerbs DEBUT 2014 dem Publikum präsentierten und dem Urteil der Jury stellten. Die glanzvolle Operngala am Samstagabend des 27. September in der Wandelhalle Bad Mergentheim wurde, wie in den vergangenen Jahren, von Tagesschau-Sprecher Jan Hofer moderiert, der das Publikum charmant durch den Abend führte.

Kammersängerin Christa Ludwig, Schirmherrin von DEBUT 2014,   charakterisierte es als größte sängerische Herausforderung, einem Gedanken oder einer in Töne gesetzten Emotion in einer Weise Ausdruck zu verleihen, „dass jeder Ton beseelt ist“. Dieses Essentielle, das nicht in den Noten stehe, zu vermitteln, darin sehe sie ihre Aufgabe in der Unterstützung junger Nachwuchstalente, begründete die Kammersängerin ihr Engagement als Schirmherrin zu Beginn des festlichen Abends.

Die Sopranistin Adriana Ferfecka aus Polen hatte sich für ihren ersten Auftritt eine Arie aus Vincenzo Bellinis „I Capuleti e i Montecchi“ gewählt. Als Giulietta, entrückt und mit beinahe engelsgleichem Ausdruck zog die Sopranistin mit „Oh, quante volte“ zog das Publikum in ihren Bann. Und auch mit ihrer zweiten Arie „Un bel di vedremo“ aus Giacomo Puccinis Madame Butterfly sorgte sie für Gänsehaut. Die Unmittelbarkeit und Nuanciertheit des Ausdrucks ließen alle sängerischen Schwierigkeiten vergessen. Und so wurde der erträumte Triumph der betrogenen Madame Butterfly im DEBUT-Finale zu einem Triumph der jungen Sopranistin aus Polen, die sich damit den 1. Preis im Wettbewerb 2014 ersang.

Adriana Ferfecka wurde von der Bühne direkt engagiert. Sie hat ab der Spielzeit 2015/16 eine Anstellung an der Deutschen Oper Berlin.

Kartal Karagedik gewinnt die goldene Viktoria bei DEBUT 2012

Die Goldene Viktoria, verbunden mit einem Preisgeld von 10.000 Euro überreichte der Initiator des Wettbewerbs Dr. Manfred Wittenstein an einen strahlenden Kartal Karagedik aus der Türkei. Er hatte in allen vier Wettbewerbskategorien gleichermaßen überzeugt: Stimmlich, technisch, in der Auswahl der Stücke und der künstlerischen Gestaltung – insgesamt der mit Abstand stimmigste Vortrag.

Dass es für die Jury angesichts des Spitzenniveaus der sechs Finalisten eine schwere Entscheidung werden würde, wurde am Samstagabend in der ausverkauften Wandelhalle schnell deutlich. 330 junge Sängerinnen und Sänger aus 48 Nationen hatten sich beworben. Am Ende waren es sechs Nachwuchstalente, die sich beim großen Finale des 6. Europäischen Gesangswettbewerbs DEBUT 2012 dem Publikum präsentierten und dem Urteil der Jury stellten. Die glanzvolle Operngala am Samstagabend des 29. September in der Wandelhalle Bad Mergentheim wurde, wie in den vergangenen Jahren, von Tagesschau-Sprecher Jan Hofer moderiert, der das Publikum charmant durch den Abend führte.

 

Ab Beginn der Spielzeit 2013/ 2014 ist der junge türkische Bariton, Kartal Karagedik, Ensemblemitglied des Theaters Erfurt, wo er bereits im Führjahr 2013 als Gast sein erfolgreiches Debüt als Simone Boccanegra gegeben hat. Weitere Gastspiele führten ihn u.a. als Sharpless zum Puccini Festival in Torre del Lago und als Besenbinder in "Hänsel und Gretel" an die Oper Leipzig.

Bis 2013 war Kartal Karagedik am Theater Magdeburg engagiert, wo er in den vergangenen vier Jahren die Möglichkeit hatte, sich die großen Partien seines Fachs wie Don Giovanni, Germon, Enrico in " Lucia di Lammermoore" und Posa in "Don Carlo" zu erarbeiten.

Kartal Karagedik ist aktuell für die Spielzeit 2015/16 an der Staatsoper Hamburg engagiert.

Hila Fahima, dreiundzwanzigjährige Sopranistin aus Israel gewinnt die Goldene Viktoria 2010

276 junge Sängerinnen und Sänger aus 26 Nationen hatten sich beworben. Am Ende waren es sechs Nachwuchstalente, die sich beim großen Finale des 5. Europäischen Gesangswettbewerbs 2010 dem Publikum präsentierten und dem Urteil der Jury stellen. Die glanzvolle Operngala am 2. Oktober in der Wandel­halle Bad Mergentheim wurde, wie in den vergangenen Jahren, von Tagesschau-Sprecher Jan Hofer moderiert, der das Publikum charmant durch den Abend führte.

Stimme, Technik, Musikalität und künstlerische Persönlichkeit – in diesen vier Kategorien mussten die jungen Sängerinnen und Sänger mit ihrem Vortrag von jeweils zwei Opernarien überzeugen. Eine zusätzliche Heraus­forderung für die Sängerinnen und Sänger hatte der in diesem Jahr zum ersten Mal verlangte Liedvortrag dargestellt, wie der künstlerische Leiter Patrick Bialdyga erläuterte. Ohne die Möglichkeit, sich hinter einer großen Geste oder der Dramatik einer Opernarie verstecken zu können, zeige sich ein Sänger beim Liedvortrag gewissermaßen pur. 

Hila Fahima  hat ein Engagement für die Spielzeit 2015/16 als Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper.

Ukrainerin Olga Bezsmertna gewinnt DEBUT 2008

Olga Bezsmertna begann 2000 ihr Studium an der „National Tchaikovsky Academy of Music“ in der Gesangsklasse von Prof. Miroschnichenko. 2003 wurde sie Preisträgerin des nationalen Wettbewerbs „The New Names of Ukraine“. 2007 sang Olga Bezsmertna beim „Oper Oder-Spree Festival“ die Rosina in Paisiellos „Il Barbiere di Siviglia.“ Ihr Repertoire umfasst u. a. Contessa, Pamina, Micaela, Marguerite, Rosalinde, Musetta, Nedda, Marfa und Tatyana. 2008 gewann sie die goldene Viktoria bei DEBUT.

Sie eröffnete mit einer Arie den Wiener Opernball 2015 und ist seit 2012 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper.

Türkin Burcu Uyar gewinnt das Finale 2006

Für den dritten Europäischen Gesangswettbewerb DEBUT 2006 bewarben sich 107 Opernsänger und -sängerinnen. 30 Teilnehmer kamen in Bad Mergentheim zusammen um sich vor einer internationalen Jury unter dem Vorsitz des Journalisten, Publizisten und Musikautors Dr. Dieter David Scholz zu beweisen. Burcu Uyar die Sopranistin aus der Türkei gewann am 7. Oktober 2006 den Wettbewerb DEBUT 2006. Den zweiten Preis eroberte sich die Russin Olga Peretyatko im Stimmfach Dramatischer Koloratursopran, darüber hinaus erhielt sie auch den Mozartpreis. Der dritte Preis ging an den südkoreanischen Bariton Tae-Joong Yang, genauso wie der Publikumspreis.
 
Weitere Teilnehmer im Finale, waren die Sopranistinnen Elisabeth Donovan aus Wales, die Rumänin Brigitta Kele und Yu-Ree Jang aus Südkorea. Die Württembergische Philharmonie Reutlingen unter der Leitung von Maestro Fabrice Bollon begleitete den Galaabend der sechs Finalisten. 

Burcu Uyar hat ein Engagement an der Oper Leipzig für die Spielzeit 2013/2014.

2016 hat sie Engagements an diversen Opernhäuseren in Frankreich.

Griechin Irini Kyriakidou siegt im Wettstreit der Finalisten 2004

Mit dem zweiten Europäischen Gesangswettbewerb DEBUT 2004 wurde der Wettbewerb sehr erfolgreich fortgesetzt. Im Wettbewerbsbüro gingen 74 Bewerbungen ein, 48 mehr wie im Vorjahr. Unter den Einsender waren 24 Nationen vertreten, sie umfassten fast das gesamte geografische Europa von Schweden bis Italien und von Rumänien bis Großbritannien. Aber auch über Europa hinaus ging der Kreis der Kandidaten: von US-Amerikanern über Australier und China reicht der Ruf von DEBUT fast um den ganzen Globus.

Mit dem Sieg des Europäischen Gesangswettbewerbs DEBUT 2004 hat die junge griechische Sopranistin Irini Kyriakidou einen entscheiden Schritt für ihre Karriere gemacht. Sie belegte vor ausverkauftem Haus und unter dem Juryvorsitz des SWR-Musikkritikers Dr. Karl Dietrich Gräwe den ersten Platz mit den großartig interpretierten Arien "Oh! Quante volte" aus "I Capuleti e i Montecci" von Vincenzo Bellini und "Ah, je veux vivre" aus "Roméo et Juliette" von Charles Gounod. Begleitet von der Württembergischen Philharmonie Reutlingen unter der Leitung von Maestro Norichika Iimori waren 8 Finalisten aus 6 Ländern angetreten, um vor der Jury ihr künstlerisches Talent unter Beweis zu stellten.

Irini Kyriakidou strebt eine internationale Karriere an und sang unter anderem im Covent Garden die Rolle der Zerlina in Mozarts "Don Giovanni".

Rumänin Caterina-Cellia Costea gewinnt souverän 2002

Der Europäische Gesangswettbewerb DEBUT 2002, stratete mit 27 Bewerbungen aus elf Nationen. Der Europäische Gesangswettbewerb DEBUT erreichte schon im ersten Jahr seien internationalen Charakter. Die Teilnehmer kamen aus Bulgarien, Georgien, Israel, Polen, Rumänien, Russland, Schweden und aus der Ukraine. Über die europäischen Grenzen hinaus, bewarben sich Opernsänger/innen aus Amerika und Korea, druch ihren derzeitigen Wohnsitz in Europa war ihnen die Teilnahme in Bad Mergentheim gestattet.
Am 28. September 2002 ging mit einem großen Galakonzert in Bad Mergentheim der erste Europäische Gesangswettbewerb DEBUT zu Ende. Begleitet von der Württembergischen Philharmonie Reutlingen unter der Leitung von Mastro Georg Schmöhe waren fünf Finalisten aus fünf verschiedenen Ländern angetreten, um vor der Jury unter dem Vorsitz von Dr. Karl Dietrich Gräwe und vor ausverkauftem Haus ihr Können unter Beweis zu stellen.

Den ersten Platz belegte Caterina-Cellia Costea aus Rumänien mit den Arien "Senza mamma" aus "Sour Angelica" und "Mesicku" aus "Rusalka", zu dem überzeugte sie die Gäste und gewann den Publikumspreis. Der zweite Platz ging an Geratdo Garcicano aus Mexiko. Annabelle Stratenwerth aus Leipzig belegte den dritten Platz.


Cellia Costea hat Engagements an renommierten Opernhäusern in ganz Europa. Bei Covent Garden, Royal Opera Amsterdam, Deutsche Oper Berlin und der Wiener Staatsoper, um nur einige Beispiele zu nennen.